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Sollst nicht murren,
sollst nicht schelten,
wenn die Sommerzeit vergeht,
denn es ist das Los der Welten,
alles kommt und alles geht.

                                                       Wilhelm Müller


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Camping-01 "Hallo, hallo Ihr Lieben,
die Ihr zu Haus geblieben -
ich mache Urlaub
und das tut gut -
und so grüßt Euch
mit frohen Mut -
der Friedrich vom Ndrrh."




1,02 Euro Eintritt ins Ferienparadies
TOURISMUS / Seit einem Jahr erheben die Balearen eine Umweltabgabe. Konservative Volkspartei will bei Wahlsieg
die "ecotasa" wieder abschaffen.


MARTIN DARMS

PALMA DE MALLORCA. Als die Urlauber am 1. Mai vergangenen Jahres auf Mallorca und den übrigen Balearen-Inseln an den Hotel-Rezeptionen gebeten wurden, die neue Touristensteuer zu zahlen, gab es kein verwundertes Nachfragen und kein Murren. Doch viele Spanier konnten nicht glauben, dass auch sie zur Kasse gebeten werden sollten. "Ich zahl´ hier doch schon Steuern", empörte sich mancher. Doch das Meckern half nichts. Wer auf den Balearen ein Hotelzimmer oder ein Ferienappartement mietet, muss seit einem Jahr für jede Nacht rund einen Euro an die Regionalregierung abführen.
"In den ersten Monaten haben wir unseren Gästen Gutscheine in Höhe der Steuer überreicht", erzählt Miguel Angel Violán von der mallorquinischen Hotelkette Ríu. "Damit konnten sie an der Hotelbar oder im Hotelladen zahlen." Die Reaktion der Gäste auf die Touristenabgabe sei sehr positiv", meint Juan Vallespír vom Tourismusministerium der Balearen. "Seit Einführung der Steuer bis Ende vergangenen Jahres hatten wir nur fünf Beschwerden."

Abriss von Appartement-Ruinen
Die verständnisvolle Aufnahme der Abgabe hat viel mit dem Marketingtrick der Balearenregierung zu tun, die neue Steuer "ecotasa" zu nennen: Umweltabgabe. Die Einnahmen aus der Steuer fließen in einen Sondertopf, aus dem vor allem die "Rehabilitierung und Umgestaltung touristischer Gebiete" finanziert werden sollen. Doch nicht der Umweltschutz steht an erster Stelle unter den bisher 72 "ecotasa"-Projekten, sondern urbanistische Eingriffe wie der Abriss von Appartement-Ruinen in der Bucht Alcudia. Die 42 Millionen Euro, die in diesem Jahr aus der Übernachtungssteuer in den Haushalt der Balearen fließen sollen,' werden viele Wünsche von Lokalpolitikern wahr machen. Nicht glücklich über die neue Steuer sind die Hoteliers. Sie haben gemeinsam mit der spanischen Regierung Klage vor dem Verfassungsgericht gegen die "ecotoasa" eingereicht. "Sie ist eine unangemessene und ungerechte Steuer", findet Miguel Angel Violen von Ríu. Die "Umweltabgabe" verteuere den Urlaub' nicht nur etwas, sondern vermittele auch das Bild einer Region, die Nachholbedarf in Sachen Umweltschutz habe.
Strand in Calla Millor Tatsächlich ist die Attraktivität der Balearen im vergangenen Jahr gesunken. Während in ganz Spanien die Zahl der Gäste leicht zunahm, ging sie auf den Inseln um sieben Prozent auf 9,5 Millionen zurück. "Die ecotoasa ist eine der Ursachen", glaubt Violán. Die Balearenregierung hält dennoch an der Steuer fest - und hat deren mittleren Satz zum 1. Januar von einem Euro auf 1,02 Euro erhöht.
Seit vier Jahren regiert in Palma de Mallorca eine Linkskoalition. Am 25. Mai stehen Wahlen zum Regionalparlament an. Die bürgerliche Volkspartei (PP) will die Übernachtungssteuer im Falle eines Wahlsieges wieder abschaffen. "Wir werden eine vernünftige Umweltpolitik machen, ohne auf die Tourismussteuer zurückzugreifen", verspricht der PP-Fraktionsvorsitzende im Regionalparlament, Joan Flaquer.

   (NRZ)     aus NRZ, Samstag, 03.Mai 2003

Bilder aus meinem Urlaub

Ein Anfag ist gemacht - bald wird sicherlich mehr folgen
- haben Sie noch etwas Geduld -!


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