Diese Seite wurde geändert am:  Samstag, 24.05.2003 und das  "NEUSTE"  steht nicht immer oben!

Das waren glückliche Zeiten, als man noch nach dem Kalender lebte.
Jetzt lebt man nach der Uhr.

    Sacha Guitry, eigtl. Alexander Georges G., * 21.02.1885 (St. Petersburg) + 24.07.1957 (Paris), französischer Schriftsteller

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Was ist los in meiner Stadt?    

Geisbruch wird vermarktet
EINKAUFEN Von 8 bis 12 Uhr gibt's ab morgen immer mittwochs einen neuen Markt entlang der Ferdinantenstraße. Und eine Tempo-30-Zone gibt's auch noch. Durchgangsverkehr bleibt erhalten.

Trinkhallen-Besitzer. Artur Kocher KAMP-LINTFORT. Darauf werden sich viele Leute, vor allem die älteren, im Geisbruch freuen: Am morgigen Mittwoch wird im "Geisbruchdreieck" entlang der Ferdinantenstraße gegenüber der Sparkasse ein Markt aus der Taufe gehoben. Ein kleiner zwar, aber einer, der so ziemlich die Bedürfnisse im Lebenmittelbereich abdecken wird.
Etwa zehn Stände wird es geben, der Textilsektor bleibt ausgespart. Trinkhallenbesitzer Artur Kocher erläuterte der Redaktion jetzt die Einzelheiten. "Seit etwa zwei Jahren tüfteln wir an dieser Idee. Uns Geschäftsleuten, insbesondere Frau Heeb kam der Gedanke, so ein kleiner Markt würde hier fehlen. Ich bin also hin zum Bürgermeister und hab' ihm zweierlei vorgeschlagen."
Zum einen halt diesen Markt jeden Mittwoch aufzubauen, aber gleichzeitig auch eine Tempo-30-Zone einzurichten, und zwar wegen der vielen Kinder. "Es stand ohnehin fest, dass es in der Stadt noch einen vierten Wochenmarkt geben sollte." Eine Unterschriftenliste wurde schließlich herumgereicht, und nun stehen immerhin 300 Namen darauf. Kocher: "Und schon eine Woche später kam von der Stadt die Genehmigung."

20 000 Leute wohnen im Umkreis

Jetzt können mittwochs folgende Stände aufgestellt werden - für den Verkauf von Gemüse, Metzgerei-Waren, Bio-Waren, Fisch, Käse ebenso sind Bio-Bäcker-, Geflügelhändlerstand. "Immerhin 20 000 Leute wohnen in diesem Umkreis. Und die können nun hier vor Ort von acht bis 12 Uhr einkaufen gehen."
Der Parkplatz in diesem Geisbruchdreieck bleibt zwischen 6 und 15 Uhr solange gesperrt, wie der Markt aufgebaut ist, die Straße aber soll frei für den Durchgangsverkehr bleiben. Kocher: "Wir bitten jetzt die Autofahrer, sich an die Tempo-30-Grenze zu halten." Natürlich erhoffen sich die ansässigen Geschäftsleute auch frischen Wind in ihren Läden. "Wichtig und ausschlaggebend war es für uns jedoch, dass die älteren Mitbürger es nicht mehr so weit zum Markt haben."
Bis acht Uhr morgens können übrigens die Markleute die WC-Anlage von Kocher benutzen, ab 8 Uhr ist dies in der Pizzeria Laguna möglich dort wird auch ein Frühstück angeboten.
Und so gibt es jetzt folgende Märkte: Dienstags und freitags vor dem neuen Rathaus, donnerstags und samstags auf dem Platz an der Ebertstraße, mittwochs im Geisbruch. Wer Interesse hat mitzumachen, ruft Kocher unter 0173/2986002 an.

    (Heinz-Leo Gardenier).     aus : NRZ, Dienstag, 20. Mai 2003

Rad-Tour II "Durststrecke"
zu alten Brauereien

RADWANDERFÜHRER /
Die 2. Tour steht unter dem Motto:
Brauen, Brennen und Keltern in Kamp-Lintfort.


KAMP-I.INTFORT.
Welch ein passender Name für die neue Radwanderroute in und um KampLintfort: Die "Durststrecke" führt unter dem Motto "Brauen-Brennens-Kelten" vorbei an: früheren Brauereien und Brennereien im Stadtgebiet, begibt sich auf die Spuren auch des Zisterzienser-Weinanbaus: Mit einer zünftigen "Einweihungstour" inklusive kostenloser Besichtigung der Sehenswürdigkeiten wollen Bürgermeister, Ratsmitglieder und Stadtverwaltung zusammen mit der radelnden Bevölkerung die neue Route eröffnen. "Wir haben die Strecke im Rahmen der Radwander-Broschüren Kamp-Lintforter Niederrhein-Touren erarbeitet", sagte Ulrich Overbeck von der Stadtinformation. Es ist das dritte Radtour-Heft, das für einen Euro bei der Stadtinformation zu kaufen ist.
im privaten Auf der 21 Kilometer langen Strecke liegen das private Biermuseum in der Altsiedlung, Alfredstraße 62, die beiden alten Brennereien Baaken und "Haus Heideck", die Kapelle im Hoogenhof mit ihren speziellen "Bier-Glas-Fenstern" sowie das Kloster mit dem Zisterzienser-Museum. Und eine "Durststrecke" muss es ja nicht unbedingt sein, denn weil bei solch schönem Wetter wie in den letzten Tagen die Kehle schnell trocken wird, sind auch genügend Stationen aufgeführt, wo nicht nur der Wissensdurst gestillt werden kann.
Start der Eröffnungsfahrt ist am Freitag, 16. Mai, um 13 Uhr im Biergarten der Gaststätte Baaken, Rheinberger Straße 131, gleichzeitig erste Station der Tour. Bürgermeister Landscheidt wird persönlich dafür sorgen, dass der Durst der Teilnehmer im erträglichen Rahmen bleibt. Am Ende der Strecke erhält jeder den Routenführer kostenlos als Andenken.
Im "Biergarten" von Heinz Bednarski, der in der Altsiedlung sein privates Biermuseum unterhält; war auch Erwin Janssen vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club dabei. Und der lobte das Radwegenetz von Kamp-Lintfort ohnehin: "Hier lassen sich so schöne Touren machen. Wir haben mittlerweile 50 Mitglieder, etwa zehn bis 15 Leute machen im Schnitt bei den Radtouren mit, die ganz unterschiedliche Länge haben. Unsere wichtigste Devise lautet: Weg von den Hauptstraßen."
Landscheidt und Janssen nutzten gestern die Gelegenheit, sich im Biermuseum umzusehen, sicherlich eine der größten privaten Sammlungen ihrer Art. Seit über 15 Jahren sammelt der ehemalige Bergmann Bednarski alles, was auch nur entfernt mit Bier zu tun hat. (Heinz-Leo Gardenier)

   aus: NRZ, Freitag, 09. Mai 2003

Freitagsmarkt in Kamp-Lintforter City
Kamp-Lintfort. Nach vielen Einzelmaßnahmen wie Verbesserung der Cityreinigung, Verkehrsmaßnahmen, insbesondere zugunsten von Radfahrern, und Aktivitäten rund um den Kamper Berg fiel jetzt der Startschuss zum neuen Freitagsmarkt in der City. Der Rat hatte die Einrichtung des zusätzlichen Marktes beschlossen, nachdem im Rahmen des Stadtmarketing - Prozesses ein weiterer Wochenmarkt zur Belebung der Innenstadt vorgeschlagen worden war. Rathaus-Markt-neu Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt, der das Marktgeschehen aus seinem Dienstzimmer beobachten kann, zeigte sich über die schnelle Umsetzung des Stadtmarketing-Vorschlages erfreut: "Jetzt muss der Freitagsmarkt natürlich noch bekannter werden, damit noch mehr Leute aus KampLintfort und der näheren Umgebung in die City kommen".
   aus: Kamp-Lintforter Stadt-Anzeiger, 30. April 2003
   E-Mail:   Kamp-Lintforter Stadt-Anzeiger


Ein Kräutergärtchen, da es in sich hat:
Vitamine & Geschmack

Dr. Brigitte Weller-Boothe gibt Tipps und Rezepte zum Osterfest
Kamp-Lintfort. Eier im Höllenfeuer, Spinatschnittchen nach Art der Zölestiner und Fastensuppe mit Brot. "Alles klösterliche Leckerbissen, die seit Jahrhunderten traditionell zu Ostern zubereitet werden", erklärt Dr. Brigitte Weller-Boothe, Ärztin für Naturheilverfahren am Abteiplatz am Kloster Kamp (wir berichteten). Ihr besonderer Tipp zum Einstellen auf die bevorstehenden Festtage ist das klassische Gründonnerstags-Gericht "Frankfurter Grüne Soße".
7 Kräuter - grüne Soße Die "Grüne Soße" war nicht nur Goethes Leibgericht, sondern ist mit den Zutaten der sieben Kräuter, Sauerampfer, Borretsch, Kerbel, Pimpinelle, Petersilie, Schnittlauch und Zitronenmelisse auch eine echte Vitaminbombe. Alle sieben Kräuter sind im idyllisch angelegten Kräutergarten zu erhalten. Vor fünf Jahren legte die Ärztin den rund 600 Quadratmeter großen Kräutergarten am Kloster an, der - übersichtlich mit Schildchen gestaltet - Aufschluss über die verschiedensten Heilkräuter gibt. Die Resonanz des Kräutergartens und des-" angrenzenden Teeladens ist riesig. Besonders seit einem Jahr steigt das Interesse der Bürger. So entstand auch vor einiger Zeit die Idee Weller-Boothes, ihr fundiertes Wissen sinnvoll für andere Menschen in Kräuterseminare zu verpacken. "Das Interesse an Naturheilverfahren wächst ungemein. Ich wurde häufig gefragt, was gegen bestimmte Krankheiten getan werden kann. In den Seminaren kann ich die Informationen gut weiterleiten, besser beraten und detaillierte Hilfestellungen geben", sagt Weller-Boothe. Die Themen der Seminare sind unterschiedlich und breit gefächert wie Tipps und Tricks zur Anlage eines Kräutergartens, Frauenkrankheiten (Hormone), Kopfschmerzen und Tipps zur Stärkung des Immunsystems, Naturheilmittel bei Kinderkrankheiten und richtige Ernährung für Kinder. "Besonders gut besucht sind die Veranstaltungen zum Thema Schlafstörungen. Überraschend positiv laufen die Kochkurse", erklärt Brigitte Weller-Boothe.
Ihr Geheimtipp: Bärlauch. Der wilde Knoblauch ist würzig, mit Schnittlauch zu vergleichen und enthält viel Vitamin C und Eisen, wirkt dabei positiv auf die Blutfließeigenschaft und regt den Stoffwechsel an.
"Bärlauch-Pesto schmeckt wunderbar zu Spaghetti und Fleisch", schwärmt die naturverbundene Ärztin.
Die Seminare laufen das ganze Jahr über. Im zweiten Halbjahr wird ein Seminar stattfinden in dem Hilfestellung zur Herstellung für Cremes, Salben und Tinkturen gegeben wird. Außerdem hat Weller-Boothe vor, im Sommer unabhängig von den Seminaren eine Salbeiaktion zu starten. Dabei lernen die Besucher zum Beispiel wie "Salbeimäuschen", frittierte Salbeiblätter, zubereitet werden.
"Das sind die Naturchips überhaupt", findet die Ärztin. "Immer mehr ältere Leute sind an Naturheilverfahren interessiert.
Ein großer Wunsch von mir ist es, besonders älteren Menschen zu helfen, den Geschmack für Kräuter wieder zu finden und damit einfache Gerichte zu kochen. Viele ältere Menschen kennen bestimmte Kräuter nicht,. ich möchte ihnen die Angst nehmen und ihnen helfen, etwas Neues auszuprobieren."
Die Seminare und Kochkurse finden im Pfarrheim Kloster Kamp von 19 bis 21 Uhr statt und kosten 15 Euro, Kochkurse 20 Euro. Voranmeldung erfolgt unter Tel: 02842-475706 bei Dr. Brigitte Weller-Boothe. NK

Rezept für die Frankfurter Grüne Soße     (Goethes Leibgericht)
Zutaten: Die berühmten sieben Kräuter: Sauerampfer, Borretsch, Kerbel, Pimpinelle. Petersilie, Schnittlauch, Zitronenmelisse.
Weitere Zutaten: 2 gekochte Eier, 1 Gewürzgurke, 1 Zwiebel und die Kräuter klein hacken. Eine geriebene Zehe Knoblauch, 2 EL Senf. 100 g Majonäse und den Saft einer halben Zitrone verrühren. Alles vermengen mit Pfeffer und etwas Salz abschmecken.
Variation: zusätzliche Kräuter wie Kresse Liebstöckel, Dill, Salbei 8wenig) statt Majonäse, Joghurt, saure Sahne und Creme fraiche.
Zur Frankfurter Grünen Solle werden Brat-, Salz-, oder Pellkartoffeln gegessen Als vitaminreiche Frühlingssoße auch zu kaltem oder warmen Fleisch.
   aus: Wochen Magazin, Mittwoch, 16. April 2003


Ein Stück Kamp-Lintforter Identität

Beispiel - ein Haus heute in der Altsiedlung Kamp-Lintfort. Über 50 Bewohnerinnen und Bewohner aus der Altsiedlung waren der der IGBCE Ortsgruppe in die Gaststätte "Altes Kasino" gefolgt. Auf der Tagesordnung stand eine Vortragsveranstaltung zum Thema "Die Altsiedlung ein Stück Kamp-Lintforter Identität'. Als Referenten hatten die Bildungsobleute der Gewerkschaft Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt und die Leiterin des Planungsamtes Stadtoberbaurätin Monika Fraling gewonnen. In seinem Referat beschrieb Bürgermeister Landscheidt den Wandel des Wohnquartiers Altsiedlung in den letzten Jahrzehnten. Während zu früheren Zeiten so mancher, der sich "für was Besseres hielt" sogar abfällig von den "Kolonien" der Bergarbeiter gesprochen habe, habe sich die Altsiedlung in Kamp-Lintfort inzwischen zu einem der schönsten Stadtteile mit hohem Wohnwert entwickelt. Als interessante Station an der Route der Industriekultur müsse sie als Beispiel aktiver und offensiver Traditionspflege ein wichtiger Bestandteil der Stadtwerbung werden, meinte der Bürgermeister. Darüber, dass die bei der Sanierung inzwischen insgesamt verbauten 33 Mio. Euro gut angelegt sind, waren sich alle einig. Altsiedlung - weisser-Riese (NRZ,15.04.03) "Jetzt geht es darum, den Zielkonflikt zwischen modernen Wohnansprüchen und weitest gehenden Erhalt der historischen Kulisse, so gut wie möglich zu lösen", leitete die Stadtplanerin ihren reich bebilderten Vortrag ein. Anhand zahlreicher Beispiele erläuterte sie, "was nach der neuen Gestaltungssatzung geht und was nicht". Immer mehr Bewohner nutzen inzwischen die Informationen der Stadtverwaltung, bevor sie Sanierungs- und Umbauarbeiten an ihren Häusern vornehmen wollen. Dazu gab es viele Fragen und viele aufschlussreiche Antworten. Auch kritische Themen kamen zur Sprache, wie etwa manche Entscheidungen der Rhein-Lippe-Wohnen, rücksichtsloses Verhalten von jugendlichen Verkehrsrowdies; auch Konflikte zwischen deutschen und ausländischen Bewohnern wurden nicht ausgespart. Hier soll der enge Dialog fortgeführt werden. Außerdem sind gemeinsame Veranstaltungen geplant wie etwa das große Marktplatzfest unter dem Motto "wir sind Nachbarn" am 13.7.03.
Informationen zu Gestaltungs- und zu Baufragen gibt es bei der Stadtverwaltung unter: 912-301
Das Foto zeigt ein positives Beispiel aus der Altsiedlung. Inzwischen sind in einer Fotodokumentation der Verwaltung sämtliche Häuser erfasst.

   aus: Stadt-Anzeiger, 09. April 2003

Neuer Markt im Herzen Kamp-Lintforts

Rat fällt die Entscheidung am nächsten Dienstag
Kamp-Lintfort. Nach Ostern, ab dem 25. April, gibt es einen weiteren Markt in der City von Kamp-Lintfort.

Geplant ist, zusätzlich zu den Märkten am Donnerstag und Samstag in der Altsiedlung und am Dienstag auf dem Rathausplatz am Freitagvormittag einen weiteren Markt vor dem Rathaus durchzuführen.
Geboren wurde die Idee im Stadtmarketing, als man sich in einem Arbeitskreis Gedanken zur Belebung der Innenstadt machte.
Altere Bürger & der Einzelhandel profitieren
"Ein weiterer Markttag in der City gibt den Bewohnern hier eine zusätzliche Möglichkeit, frische Lebensmittel einzukaufen' , erläutert Dr. Christoph Müllmann, 1. Beigeordneter. "Dies ist gerade für Leute wichtig, die nicht über ein Auto verfügen, wie z. B. ältere Senioren." Außerdem wird damit gerechnet, dass der umliegende Einzelhandel von den zusätzlichen Käufern profitiert. Die Händler, die bisher schon dienstags auf dem Rathausplatz vertreten sind, wollen zum großen Teil demnächst auch freitags dabei sein. Für ein abwechslungsreiches Angebot ist also gesorgt. Die Fachausschüsse haben dem neuen Markt schon zugestimmt; die abschließende Entscheidung fällt am 8. April im Rat.

   aus: Wochen-Magazin, 2. April 2003

Segen für geistliches Zentrum

Kamp-Lintfort. Zu einem Gedankenaustausch im Rathaus empfing Bürgermeister Dr. Christoph ' Landscheidt den Weihbischof des Bistums Münster Heinrich Janßen in Begleitung von Pastor Markus Dördelmann. In dem mehr als einstündigen Gedankenaustausch, an dem auch der Erste Beigeordnete Dr. Christoph Müllmann teilnahm, ging es um die vielfältigen Berührungspunkte der kirchlichen und kommunalen Arbeit in der Stadt.
Bischof Janßen wies unter anderem darauf hin, dass sich auch die finanzielle Lage der katholischen Kirche verschlechtert habe, so dass in Zukunft einige Angebote auf den Prüfstand gestellt werden müssten. So könne beispielsweise mittelfristig die Schließung von einzelnen Gruppen in Tagesstätten nicht ausgeschlossen werden. Angetan zeigte sich der Bischof von dem Projekt "Geistliches Zentrum Kloster Kamp", an dessen Umsetzung Kirche und Stadt ein gemeinsames Interesse haben. Auch wenn weder der kirchliche noch der städtische Haushalt zur Zeit größere Investitionen zur schnellen 'Realisierung ng einer attraktiven Seminar und Tagungsstätte zuließen, seien die ersten Schritte als ein wichtiges Signal zu begrüßen. "Der rege Zulauf am Tag der offenen Tür zeigt, wie sehr das Kloster Kamp im Focus des Interesses der Kamp-Lintforter Bürgerinnen und Bürger und auch der Region steht," betonte Bürgermeister Landscheidt.
Er lobte die enge Zusammenarbeit zwischen der katholischen Kirchengemeinde und der Stadt, was nicht zuletzt auch darauf zurückzuführen sei, dass es" zwischen den beteiligten Personen stimme. Den wohlverstandenen "Wink mit dem Zaunpfahl" konterte der Weihbischof launig: "Sie wollen wohl nicht, dass ich Ihnen den Markus Dördelmann wegbefördere ?"
   aus: Wochen-Magazin, 2. April 2003

Freie Fahrt für Autos auf Moerser Straße
HAUPTAUSSCHUSS / CDU-Antrag wurde nun endlich positiv beschieden. Die SPD lenkte ein.

HEINZ-LEO GARDENIER

KAMP-LINTFORT. Lange hatte die CDU irgendeine Reaktion auf ihren Antrag zur Öffnung der Moerser Straße für die Autos erwartet. Doch in der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses kam Bewegung in die Sache. Mit allen Stimmen (nur der SPD-Bürgermeister enthielt sich) wurde beschlossen, die Moerser Straße in ihrem verkehrsberuhigten Teil zwischen den Geschäften Deichmann und Muysers für den von den Parkplätzen abfließenden Verkehr hin zu öffnen und ihn weiter bis zur Kolkschenstraße zu leiten, um ihn von dort aus rechtsrum über die Kolkschenstraße Richtung Ringstraße zu führen. Matthias Gütges: "Dieser Antrag von uns ist nie abgelehnt, aber auch nicht weiter bearbeitet worden. Mit nur 500 bis 600 Euro können wir hier eine Situation schaffen, die den Knotenpunkt effektiv entschärft. Der Verkehr wird über diesen Teil der Moerser Straße als Einbahnstraße geführt. Da wird sich eine friedliche Koexistenz für Fußgänger und Autofahrer entwickeln". Bürgermeister Landscheidt plädierte dafür, dies erst noch vom Fachausschuss beurteilen zu lassen. Dafür waren auch zunächst die anderen SPD-Ratsherren. Sie stimmten jedoch zu, als sich eine Mehrheit von CDU, Grüne und FBG anbahnte. Für die Grünen sagte Johannes Tiuschen: "Wir müssen hier ein Zeichen setzen". Für die FBG schlug Heinz Walter Prott vor, die neue Verkehrssteuerung auf ein halbes Jahr auszuprobieren. Auch Eberhard Kleiner (CDU) drängte: "Nun lasst uns endlich mal mit den kleinen Schritten anfangen". Der Versuch dauert ein halbes Jahr, dann wird über die Erfahrungen diskutiert.
Gleiches auch mit dem Buschwerk bei dem "Griechen" am Real-Einkaufsmarkt: Dort soll, so die CDU, das Gestrüpp entfernt werden, um einen Einblick in die beginnende Fußgängerzone zu ermöglichen. Der Antrag der Grünen, einen behindertengerechten Zugang zur Grünanlage nördlich der Friedrichstraße zu schaffen, kam ebenfalls durch.
   aus NRZ, Mittwoch 26. März 2003

Kräutergarten Kloster Kamp Saison eröffnet
Der Frühling ist da - und pünktlich mit den ersten warmen Sonnenstrahlen wurde jetzt wieder die Saison im Kräutergarten am Kloster Kamp eröffnet. Naturliebhaber und "Kräuterhexen" haben ab jetzt jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr und jeden Sonntag in der Zeit von 12 bis 18 Uhr die Gelegenheit, im großen Fundus der über 650 unterschiedlichen Heil-, Küchen-, Duft- und Färbekräuter zu stöbern.    Foto: KD
   aus: Wochen Magazin, Nr. 13, 26. März 2003








Nachbarlich gemeinsam feiern
Großes Marktplatzfest am 13. Juli
KAMP-LINTFORT    Derzeit in Planung und intensiver Vorbereitung ist ein großes Nachbarschaftsfest auf dem "Alten Markt", dem Zentrum der Kamp-Lintforter Altsiedlung.
Fest vorgenommen hat sich das Projektteam, bestehend aus den Mitgliedern des "Stadtteilteams Altes Rathaus", Vertretern der Kirchengemeinden, Kindergärten, Arbeitsgemeinschaften und von ausländischen Mitbürgern, die Altsiedlung mit ihren Bewohnern am 13. Juli in positive Schlagzeilen zu bringen. Dies soll geschehen, in dem die Nachbarn, Schulen Kindergärten, Kirchengemeinden, Institutionen, sprich alle, die um den Alten Markt herum arbeiten und wohnen, ein schönes, gemeinsames Fest vorbereiten.
Schon im Vorfeld besteht für ein gutes Gelingen dieser Feier die Notwendigkeit sich anzusprechen, kennen zu lernen, sich näher zu kommen, damit möglichst vielen Gruppen und Personen die Gelegenheit gegeben wird, sich an diesem Tag zu präsentieren und ihre Türen für einander zu öffnen. Das Projektteam verbindet mit diesem Fest die Vorstellung, dass die Vorbereitung und Durchführung solch eines Ereignisses positive Impulse für das nachbarschaftliche Zusammenleben gibt und das Verständnis füreinander, auch für unterschiedliche Lebensgewohnheiten wächst.
Nicht zuletzt soll für Kinder und Jugendliche deutlich werden, welche Angebote es für sie im nahen Umfeld gibt. Sie sollen ihre Scheu verlieren, sich vorhandenen Kinder- und Jugendgruppen anzuschließen. Deshalb besteht der Wunsch, dass sich Jugend- und Kindergruppen mit ihrem verschiedenen Tun vorstellen.
Aber natürlich sind auch Ideen - aus der Nachbarschaft sehr willkommen, die vielleicht zu einem guten Gelingen beitragen können.
Weitere Infos gibt es beim "Stadteilteam Altes Rathaus", Ruf 02842-911881 und ruf: 02842-30721

   aus: LN, 23. Februar 2003

Zum Jubiläum der Stadtbücherei

Kurz nach dem Krieg so steht's geschrieben,
sind der damaligen Volksbücherei in Kamp-Lintfort
weniger als 100 Bücher noch geblieben.

1954 zierten schon Regale und Wände
bereits wieder über 4.500 Bände.
1971 stand die Zahl 22535 für den Buchbestand,
in 54000 Ausleihen gingen sie von Hand zu Hand.

Einst auch mal in einer Direktorenvilla zu Haus,
gingen hier die Leseratten gerne ein und aus.
In kleinen Erkern und gemütlichen Leseecken,
ließ sich die große Welt in Büchern entdecken.

In all den Jahren wurden die Leser immer mehr,
neues Mobilar und größere Flächen mußten her.
1984 wurde hier im Haus das neue Domizil gefunden,
viele, viele Bücherfreunde freuten sich auf Lesestunden.

Im Jahr 2002 feiert die Stadtbücherei ihr Jubiläum hier,
Bürger, Ehrengäste und viele Leser gratulieren ihr.
Aber trotz PC und Internet, ihr alle sollt' es wissen,
nichts ersetzt ein Buch und eine Ecke mit Kuschelkissen.
   Christine Utermöhlen   *    im Mai 2002   *   Familienpost




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Samstag, 24.05.2003